Hauptberuflich im Marketing tätig und in der Freizeit sexy Tattoo Model, das ist Claudia aus Wien. Die Österreicherin ist seit knapp vier Jahren als Model tätig, als Tattoomodel. Ihren Körper zieren einige sehr ansehnliche Tattoos am Arm, Oberschenkel, Rücken, Brust, Bauch und Fuß – also eigentlich gibt es fast überall etwas an ihr zu entdecken. Wir hatten Gelegenheit uns mit der 27-Jährigen zu unterhalten, mit ihr über ihre Tattoos zu sprechen und über ihre Sicht auf die Männerwelt. Herausgekommen ist ein unterhaltsames, kleines Interview, das sich am Ende um die Frage dreht: „Halten mich meine Tiere für einen Vollidioten? Wie und wann bist du in den Model-Bereich gestolpert? Vor ca. 4 Jahren hat mich mal mein Friseur gefragt, ob ich für dessen Sommer-Kampagne modeln möchte und ich wollte mir diese Chance nicht entgehen lassen. Ich dachte nie, dass mehr daraus wird, aber es kam dann immer wieder zu neuen Anfragen. Was war dein verrücktestes Shooting als Model? Das verrückteste Shooting hatte ich erst letzte Woche. Verboten sind demnach Tattoos, welche die Würde des Menschen verletzen, die diskriminierend oder pornografisch sind, die außerhalb der Werte und Normen des Grundgesetzes liegen oder den gültigen strafrechtlichen Bestimmungen widersprechen. Andere Tattoos müssen während des Dienstes in Liegenschaften (Kasernen, Schiffen, Booten und Luftfahrzeugen der Bundeswehr) nicht abgedeckt werden. Ausnahmen bestehen aber bei der Teilnahme von Veranstaltungen der Bundeswehr mit Außenwirkung oder öffentlichem Charakter. Beispiele dafür sind Gelöbnisse oder Tage der offenen Tür. Einige Länder lockern ihre Vorschriften für Polizisten: Sichtbare Tattoos sind erlaubt. In Niedersachsen bleiben die Unterarme der Beamten tattoofrei – doch es ist Bewegung im Thema. Nach dem derzeitigen Erlass des niedersächsischen Innenministeriums dürfen bei Polizeibeamten Tätowierungen nicht sichtbar sein. Als Maßstab für die Reichweite der Einschränkung gilt das kurzärmlige Diensthemd. Diese Verwaltungsvorschrift zum „äußeren Erscheinungsbild von Polizeibeamtinnen und -beamten des Landes Niedersachsen“ tritt mit Ablauf des 31.12.2018 außer Kraft. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Niedersachsen, Alexander Zimbehl, rät für die Zukunft zu mehr Gelassenheit, solange die Motive nicht politisch oder sexistisch sind: Eine Öffnung sei in Zeiten des Fachkräftemangels ein Signal an mögliche Bewerber. Die niedersächsische FDP fordert, eine neue Verwaltungsvorschrift zu erlassen, die grundsätzlich das offene Tragen von Tätowierungen im Polizeidienst gestattet. Tätowierungen auf Händen, auf Hals und Gesicht und mit extremistischen, entwürdigenden, sexistischen oder gewaltverherrlichenden Bildern sollen dabei weiterhin verboten bleiben. Am 22. November könnte entschieden werden, dem Landtag eine entsprechende Änderung der Regelung zu empfehlen. Eine muslimische Pädagogin, die im Unterricht ein Kopftuch tragen wollte, bekommt keine Entschädigung. Das hat das Verwaltungsgericht Osnabrück am Mittwoch entschieden. Das Bundesverfassungsgericht hat 2015 entschieden, dass ein generelles Kopftuchverbot bei Lehrerinnen an staatlichen Schulen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, da es die Glaubens- und Bekenntnisfreiheit verletzt. Ein Verbot ist demzufolge nur gerechtfertigt, wenn davon eine konkrete Gefahr für den Schulfrieden oder die staatliche Neutralität ausgeht. Das wäre der Fall, wenn eine Lehrerin mit Kopftuch Schülern nicht mehr neutral Themen wie Weltanschauungen und Religionen näherbringen würde, sondern ihr Kopftuch dazu einsetzte, um für ihre Religion zu werben. Sichtbare Tattoos bleiben für Polizisten in Mecklenburg-Vorpommern vorerst weiter tabu. Innenminister Caffier schloss aber nicht aus, dass sich dies in Zukunft ändern könne.

 

Doch in dem offiziellen und etwas holprigen formulierten Brief der Polizei steht davon nichts: „Die Motive beeinträchtigen auf Grund ihrer Größe die Repräsentationsziele der Polizei Berlin und erwecken keinen achtungs- und vertrauenswürdig Eindruck“, heißt es (siehe Foto). Auch sein Angebot, dass er die kaum sichtbaren Mini-Brüste von einem Tätowierer überarbeiten lasse oder stets lange Hemden im Dienst tragen werde, konnte die Polizei nicht überzeugen. In der Begründung des Gerichts heißt es sinngemäß, dass man den Berlinern nicht zutrauen kann, dass sie viel über die Antike und Mythologie wissen. Somit bliebe auf dem Arm nur eine kämpferisch dargestellte Frau mit entblößten Brüsten zu sehen – und das sei durchaus als sexistisch zu bewerten. „Eine erneute Bewerbung wäre erst nach Entfernung der Tätowierung erfolgversprechend“, heißt es weiter im Ablehnungsbrief. Doch das kommt für Stefan L. bislang nicht in Frage. Er sagt: „Mein Anwalt sieht leider auch keine Chance mehr, außer man klagt in einer höheren Instanz. Bei manchen Tattoo-Tinten sind Inhaltsstoffe und Herstellungsland angegeben, bei anderen nicht. Die Künstler interessieren sich aber ohnehin hauptsächlich dafür, dass die Farben im Laufe der Zeit nicht verblassen. Die unklare Informationslage hat jetzt die Europäische Kommission auf den Plan gerufen. Sie nämlich sorgt sich um etwas anderes: die möglichen Gesundheitsschäden. Bislang gibt es keine EU-weiten Standards dafür, welche Stoffe Tätowierer ihren Kunden in die Haut injizieren dürfen. Farbstoffe müssen zwar strenge Sicherheitskriterien erfüllen, wenn sie in Kosmetika oder Textilien zum Einsatz kommen – nicht aber, wenn sie in einem Tattoo-Studio verwendet werden. Die Europäische Chemikalienagentur ECHA will das ändern und so die Sicherheit für Tattoo-Fans erhöhen. Die Regulierungspläne dürften sich indes nur schwer umsetzen lassen. Die Branche ist zersplittert, sie besteht aus unzähligen kleinen Studiobetreibern. Und die Hersteller der Tinte produzieren sie üblicherweise für andere Zwecke, ihre Produkte werden von Tätowierern lediglich mitgenutzt. Darüber hinaus sind die Forschungsergebnisse in Bezug auf die gesundheitlichen Folgen des Tätowierens nicht eindeutig. Zwar haben sich einige der in Tattoo-Tinte enthaltenen Stoffe als krebserregend erwiesen. Es gibt bislang aber keine Studien, die einen direkten Zusammenhang zwischen Tattoos und Krebs beim Menschen belegen würden. Löst sich ein sogenanntes „Bio-Tattoo“ entgegen der Ankündigung nicht auf und muss mittels Laserbehandlung entfernt werden, haftet die Tätowiererin auf Schadenersatz und Schmerzensgeld. Das musste sich eine Tätowiererin vor dem Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe sagen lassen. Die Frau hatte mit einem Flyer für das Anbringen eines sogenannten Bio-Tattoos geworben, das sich in einem Zeitraum von 3 – 7 Jahren wieder in Nichts auflösen würde. Die Klägerin las den Flyer. Sie ließ sich 1998 auf einer Verbrauchermesse am Stand der Beklagten nochmals erklären, dass sich die Tätowierung in jedem Fall wieder vollständig verflüchtigen werde. Sie werde nur in die oberste Hautschicht eingefräst. Im Übrigen würden nur Biofarben verwendet. Daraufhin ließ ich die Klägerin noch auf der Messe um den Bauchnabel herum ein solches Bio-Tattoo in Gestalt einer stilisierten Sonne anbringen. Noch heute ist das Tattoo deutlich sichtbar und gegenüber dem Zeitpunkt des Anbringens lediglich etwas verblasst. 2007 schaltete die Klägerin einen Rechtsanwalt ein, nachdem sie seit dem Jahr 2005 ständig darauf gewartet hatte, dass das Tattoo nicht nur verblassen, sondern vollständig verschwinden werde, was nicht geschah. Die Haftpflichtversicherung der Beklagten lehnte eine Zahlung ab. Exakte Zahlen gibt es nicht, auch weil etliche Körperkünstler ihr Geschäft nicht registrieren lassen. Einer Umfrage das Statistik-Portals Statista zufolge gaben 2017 zehn Prozent der über 18-Jährigen an, dass sie mehrere Tattoos haben, weitere 14 Prozent haben eines. Jeder Fünfte spielt mit dem Gedanken daran, sich eines stechen zu lassen. Mittlerweile gehen die Expertenschätzung von bis zu zwölf Millionen Tätowierten in Deutschland aus. Sie alle sind potenzielle Kunden für eine Laserbehandlung. Bei einer älteren Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus dem Jahr 2014 zeigten sich hochgerechnet 700.000 Menschen mit ihrem Hautkunstwerk unzufrieden und wollten es entfernen lassen. Der Eingriff aber birgt Risiken für die Gesundheit. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat festgestellt, dass sich bei einer Laserentfernung kleinste Farbteilchen in den Lymphknoten anreichern können. Umso unverständ­licher ist, dass in der Regulierung solcher Behandlungen bislang eine Gesetzeslücke klafft. Bisher darf jedermann diesen Dienst anbieten – völlig egal, ob er Ahnung hat oder nicht. Denn obwohl die Parasiten Jahrzehnte in einem Menschen überleben und bis zu zwanzig Meter lang werden können, merken die Betroffenen oft nichts von dem unerwünschten Mitbewohner. Die Forscher vermuten, dass der Mann als Kaufmann unterwegs war. Lübeck galt damals als einflussreichste Handelsmacht in der Ostsee und war Teil des mächtigen Hanse-Bunds. Auf jeden Fall bewiesen die Funde aus der Latrine, dass Lübeck und Bristol Kontakte zueinander pflegten. Die Parasiten in den Kloaken verraten auch, was die Lübecker gern aßen. Rieger. Statt Fisch hätten die Menschen zunehmend Rindfleisch gegessen, wie die Analyse der vorherrschenden Parasiten zeige. In der Zeit vor 1300 dominierten demnach Fischbandwürmer, in der Zeit danach Rinderbandwürmer, schreiben die Forscher in einer Studie, die vor Kurzem im Fachblatt „Proceedings B“ der britischen Royal Society veröffentlicht wurde. Rieger. Denn Menschen können sich meist nur mit den Bandwürmern infizieren, wenn sie Fleisch essen, das weniger als 70 Grad erhitzt wurde. Warum die Lübecker zunächst Fisch und später Rindfleisch bevorzugten, ist unklar. In jedem Fall handele es sich eher um Speisen der reicheren Bevölkerung. Die Forscher erhoffen sich nun weitere Erkenntnisse über das Leben im mittelalterlichen Lübeck. Außerdem wollen die Forscher die DNA-Proben aus den Latrinen mit denen aus einem Massengrab-Komplex vergleichen, das etwa in dieselbe Zeit gehört. Rieger. Da die Massenbestattungen mit rund tausend Toten im Lübecker Heiligen-Geist-Hospital gefunden wurden, vermuten die Forscher, dass dort Pest-Tote bestattet wurden. Die Ausgrabungen in den mittelalterlichen Kloaken waren für die Archäologen übrigens nicht gerade appetitlich. Rieger. Er habe sich jedoch schnell an den Geruch gewöhnt. Die Konsistenz des Bodens erinnere an bräunliches Watt. Ansteckungsgefahr bestand bei den Arbeiten nicht, die vielen Krankheitserreger in den Kloaken waren längst abgestorben.

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